Die Bevorzugung von Keyword-Domains durch Google

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Google hat erkannt, dass eine zu starke Fokussierung auf Keywords in Domainnamen und URLs nicht zu optimalen Ergebnissen geführt hat. Es waren zu oft inhaltslose und unpassende Internetseiten rein aufgrund der Domain sehr gut gelistet. Google betrachtet nun die Keywords in den Domains viel mehr im Zusammenhang mit den anderen SEO-Faktoren der Internetseiten.

Matt Cutts von Google erklärt die Vorgehensweise (Englisch).

Sie werden bei nahezu jeder Suche feststellen, dass Ergebnisse mit den passenden Stichwörtern in der Internetadresse bei den ersten Suchergebnissen dabei sind.

Fazit:

Eine Keyword-Domain wird Sie nicht von heute auf morgen von Platz 2.367.654 auf Platz 1 katapultieren, aber eine Verbesserung der Suchposition ist auf längere Sicht durchaus gegeben. Wir empfehlen deswegen gerade Unternehmen, die sich in den ersten 50 Einträgen wiederfinden, sich auf eine Keyword-Domain zu fokussieren und so den Sprung auf die erste Seite wirksam zu unterstützen.

Umlautdomains und weitere Überraschungen

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Umlautdomains oder Domains mit Sonderzeichen (IDN)

Umlautdomains stehen mittlerweile in sehr vielen Top-Level-Domain-Bereichen zur Verfügung. Das Handling ist für die meisten Browser aber auch für Suchmaschinen ziemlich unkompliziert und funktioniert hier problemlos z. B. www.bad-düsseldorf.de. Was beim Internetsurfen problemlos funktioniert gestaltet sich leider bei E-Mails sehr kompliziert. Man kann sagen, dass sich Umlautdomains oder besser gesagt alle Domains mit Sonderzeichen nicht zur Benutzung als E-Mailadresse eignen, da nicht sichergestellt ist, ob die E-Mails tatsächlich ankommen.

Die Beste Strategie ist es also die Umlautdomain für den Internetauftritt und eine weitere Domain für die E-Mail-Adressen zu verwenden. Umlautdomains sind im Vergleich noch relativ häufig frei oder preiswerter zu erwerben.

Da die verwalter von Topleveldomains jeweils selbständig regeln, welche Sonderzeichen bei ihnen erlaubt sind, gibt es teilweise sehr interessante Möglichkeiten wie z. B. www.æ.de, www.€.tk, www.§.tk.

Liste mit Sonderzeichen die bei der Topleveldomain DE verwendet werden können.

Hoch-Domains, Quadrat-Domains ², Kubik-Domains ³ 

Weithin unbekannt ist die Möglichkeit das Quadrat-Zeichen “²” oder das Kubik-Zeichen “³” in Domains zu verwenden, dabei bieten diese interessante Möglichkeiten einen Inhalt zu betonen und eine Überraschungseffekt zu erzielen, also die Merkbarkeit zu verbessern. Da Quadrat- und Kubik-Domains automatisch in 2 bzw. 3 umgesetzt werden ist auch eine Fehleingabe durch den Benutzer nahezu ausgeschlossen. www.handwerkersuche².de ist also auch unter www.handwerkersuche2.de erreichbar.

@-Domains

Mit @-Domains können Sie einen ziemlichen Überraschungseffekt erzielen, denn eigentlich ist der Klammeraffe “@” ja das Trennzeichen “at” für E-Mails. Es ist aber möglich das @-Zeichen als Trennzeichen für den Anmeldenamen in Internetdomains zu verwenden. Ist keine Anmeldung nötig, wird das @-Zeichen und alles. was davor steht einfach weggelöscht. Sie können also Internetadressen mit @-Zeichen generieren und so zu einem Überraschungseffekt bei den Kunden beitragen. Es bietet sich an ein a durch ein @ zu ersetzen. Aus der eigentlichen Domain www.dewanne.de kann man also www.b@dewanne.de generieren. Manchmal muss man allerdings einen Sicherheitshinweis bestätigen, der abschrecken kann. Das lässt sich als Serverbetreiber aber umgehen, indem tatsächliche eine Anmeldung als www.b bei dem Server dewanne.de erfolgt.

Natürlich kann www.b@dewanne.de auch als E-Mailadresse verwendet werden.

Bindestrich-Domain oder zusammengeschriebene Domain?

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www.domain-keywords.de vs. www.domainkeywords.de

Nachdem Sie genau die passenden Keywords für Ihr Business gefunden haben, stellen Sie fest, dass Ihre Keyword-Domain mit und ohne Bindestrich verfügbar ist. Sind die Domains noch frei, dann – keine Frage – sofort beide reservieren. Allerdings ist es ziemlich unwahrscheinlich, dass eine auch nur halbwegs sinnvolle Domain-Keyword-Kombination noch in beiden Schreibweisen für die Toplevel-Domain DE zur Verfügung steht.

Falls die Domains bei zum Verkauf angeboten werden, ist es natürliche eine Preisfrage, ob Sie beide Domains oder nur eine Domain erwerben.

Ist die Bindestrich-Domain oder die zusammengeschriebene Keyworddomain besser für Suchmaschinen und für Kunden?

Für Suchmaschinen scheint es mittlerweile ziemlich egal zu sein, ob Sie die Keywords mit einem möglichen Trennzeichen eindeutig formulieren oder ob die Keywords zusammengeschrieben werden. In der Regel wird die Suchmaschine die richtigen Keywords sowohl in der Bindestrich-Domain als auch in der zusammengeschriebenen Domain erkennen und zuordnen.

Im englischsprachigen Raum hat es sich durchgesetzt, dass Domains ohne Bindestrich als höherwertig angesehen werden, so dass dort die Domain ohne Bindestrich zu bevorzugen ist. Im deutschsprachigen Bereich hingegen sind beide Domainarten gebräuchlich und werden auch als gleichwertig angesehen. Allerdings kann der Mensch getrennte Worte viel schneller und eindeutiger erfassen als zusammengeschriebene Worte. In Deutschland lautet also die klare Empfehlung: Verwenden Sie, wenn möglich, die Bindestrich-Domain für Ihre Außenkommunikation.

Falls Sie auf die zusammengeschrieben Schreibweise angewiesen sind, versuchen Sie die Lesbarkeit mit Groß- und Kleinschreibung zu erleichtern www.DomainKeywords.de.

Die richtige Internet-Domain für Handwerker und Dienstleister

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Wenn Sie eine bekannte Marke besitzen oder über die entsprechenden Mittel verfügen diese aufzubauen dann ist diese Marke die richtige Domain für Sie (z. B. www.amazon.de, www.zalondo.de, www.siemens.de).

In allen anderen Fällen gilt es einen Kompromiss zu finden, der einerseits bei den eigenen Kunden gut ankommt, gut zu merken ist und die richtigen Erwartungen weckt und andererseits einen Beitrag zur guten Auffindbarkeit des Internetangebots in Suchmaschinen leistet.

Für Ihre Kunden ist eine gute Domain:

  1. kurz,
  2. einfach zu merken,
  3. einfach einzutippen,
  4. nicht Tippfehler anfällig,
  5. aufschlussreich für ihr Angebot (wenn in einer Zeitungsanzeige nur die Internetadresse stehen würde, wüssten die Leser dann, um was es geht?),
  6. mit der erwarteten Topleveldomain versehen (meistens .de),
  7. einfach auszusprechen (schließlich werden Sie Ihre Internet- und E-Mail-Adressen häufig am Telefon übermitteln).

Für Suchmaschinen enthält eine gute Domain:

  1. genau die passenden 1 bis 3 Suchbegriffe, die der Kunde gesucht hat,
  2. Trennung oder Ergänzung der Suchbegriffe mit “-” oder Ziffern (0 – 9),
  3. eine gebräuchliche und für die Sprache oder das Angebot passende Topleveldomain (.de, .com, .net, .org).

Gerade für Handwerksbetriebe oder ähnliche Unternehmen, die ihr Angebot in einem regionalen Bereich anbieten, ist die ideale Domain sehr oft

www.GEWERK-ORT.de bzw. www.DIENSTLEISTUNG-ORT.de

da Kunden sehr häufig nach einem Dienstleistungsanbieter aus der Region suchen.

Ein Tischler aus Leverkusen wählt also www.tischler-leverkusen.de.

Oder? Wäre nicht vielleicht www.schreiner-leverkusen.de die bessere Wahl? Oder vielleicht doch beides?

Google bietet seinen Werbekunden für solche Fragen ein interessantes Tool an. Mit dem AdWords Keyword-Planer können Sie diese und ähnliche Fragen beantworten und sich weitere Ideen für Keywords und Werbekampagnen holen. Sie können das Tool benutzen, sobald Sie sich bei Google Adwords angemeldet haben.

Spielen Sie doch mal Suchmaschine

Welche Internetseite würden Sie oben darstellen, wenn der Suchbegriff “tischler leverkusen” lautet:

www.mueller-und-soehne-gmbh.de/244234/0348/index.php?ti=734923487

www.ihr-tischler-und-schreiner-in-leverkusen-und-umgebung-meisterbetrieb.de

www.tischler-leverkusen.de

 

Und welche Adresse würden sich Ihre Kunden am besten merken können?

Ein paar Worte zur allgemeinen Suchmaschinenoptimierung (SEO)

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Wenn man in Google das Kürzel SEO (engl. Search Engine Optimization) für Suchmaschinenoptimierung eingibt, erhält man die unglaubliche Anzahl von ungefähr 753 Millionen Ergebnissen. Da die Suchmaschinen selbst ihren jeweiligen Algorithmus geheim halten, gibt es oft die wildesten Gerüchte und Spekulationen aber auch Versprechungen, wie nun die ersten Plätze bei Suchmaschinen (und da in der Regel eigentlich immer Google) erreicht werden können.

Das SEO hat sich zu einem großen Markt entwickelt. Allerdings ist längst nicht jede als suchmaschinenoptimiert angepriesene Internetseite dies auch. Tatsächlich ist es fast immer möglich, dass man mit einfacher Anwendung einiger Basics regional auf einen guten Platz kommen kann. In diesem Bereich sind also nicht die allerletzten Tricks notwendig, die das letzte aus der Seite herauskitzeln, sondern lediglich eine einfache strukturierte und oft auch logische Vorgehensweise.

Grob gesagt gibt es drei wichtige Bereiche, die Suchmaschinen auswerten um die Reihenfolge der Suchergebnisse zu bestimmten Suchbegriffen (Keywords) zu bestimmen:

  1. Der Inhalt der Internetseiten

    Hier muss man sich einfach bewusst sein, dass Suchmaschinen alle – und wirklich alle – Informationen der Seiten auswerten. Welche Begriffe sind in welchen Zusammenhang auf den Internetseiten dargestellt. Was ist als Überschrift dargestellt, was fett. Welche Namen haben die Bilder usw.  Einen guten Überblick bietet hier ein Dokument von Google selbst. Hierzu zählt auch eine passende Domain mit entsprechenden Keywords, obwohl es in der Google-Einführung nicht mit aufgeführt ist.

  2. Die Verlinkung im Netz

    Google bestimmt für jede Internetseite einen Wert für die Wichtigkeit (suchen Sie nach Pagerank) dieser Seite. Wird nun von einer wichtigen Seite ein Link auf eine andere Seite gesetzt, ist diese andere Seite wohl auch wichtig. Die “Wichtigkeit” vererbt sich also gewissermaßen. Natürlich macht es einen Unterschied, ob eine wichtige Seite auf eine andere Wichtige Seite, auf 5 andere Seiten oder auf 10.000 andere Seiten verlinkt. Ebenso wertet Google natürlich auch aus, ob Sie selbst auf wichtige, unwichtige oder gar schädliche Seiten verweisen.

  3. Das Anklickverhalten der Suchenden

    Tja, wer hätte es gedacht, keiner weiß besser, welche Ergebnisse (von wem) bei der Auflistung in der Ergebnisseite angeklickt werden und wie lange der Benutzer auf der entsprechenden Seite bis zur nächsten Suche bleibt, als der Suchmaschinenbetreiber selbst. Natürlich ist eine Seite, die von sehr vielen Leuten angeklickt wird und auf der die Nutzer lange verweilen, auch für das entsprechende Suchergebnis relevanter, als eine andere Seite, die entsprechend seltener angeklickt wird. Das heißt, dass eine Seite, die für den Suchenden interessant ist (und nicht eine Seite, bei der auf teufelkommraus SEO-Tricks eingebaut wurden und keine interessanten Inhalte vorhanden sind) von Suchmaschinen bevorzugt werden. Da Suchmaschinen allerdings nicht nur die absoluten Klickraten auswerten, sondern auch das individuelle Klickverhalten erkennen können, sind die Suchergebnisse oftmals auf die individuell suchende Person ausgerichtet. Sie sehen also Ihr persönliches Suchergebnis, in dem Ihre eigenen Seiten sicher besser bewertet werden, als es allgemein der Fall sein wird, denn Sie klicken Ihre Seiten ja relativ oft an. Aus diesem Grund sollten Sie auch immer, wenn es darum geht an welcher stelle Ihre Suchergebnisse in Suchmaschinen platziert sind in den privaten Modus Ihres Internetbrowsers wechseln.

Achten Sie also bei Ihren Internetseiten auf folgende Grundregeln:

  1. Erstellen Sie Inhalt (Content), der für Ihre Zielgruppe interessant ist.
  2. Bereiten Sie den Inhalt so auf, dass Suchmaschinen diesen gut auswerten können.
  3. Verlinken Sie sich im Netz mit anderen wichtigen Seiten (mit einem hohen PageRank)

Bedenken Sie dabei, dass Ergebnisse in der Regel nicht von heute auf morgen zu erwarten sind.

Schlüsselwörter (Keywords) in den Internetadressen (Domains) können sehr hilfreich sein, um letztendlich die Bedeutung der Webseite für das Thema zu unterstreichen. Alleine ausreichen werden sie aber nicht, um die Internetseite ganz nach oben zu bringen.